… wieder beginnt ein neues Jahr

Liebe Leserinnen und Leser,
wieder beginnt ein neues Jahr, auf das wir gespannt sein dürfen und dankbar den Lauf der Zeit begrüßen.
In diesem Jahr ist es soweit: Am 21. März 2015 wird den Mitarbeiter*innen, Trägervertreter*innen und auch, ja, den Eltern unseres Kindergartens das evangelische Gütesiegel BETA vom Trägerverband VETK innerhalb der Synode überreicht. Das ist ein wichtiger Tag! Alle Anstrengungen der letzten Zeit führten zu diesem Ziel.
BETA steht für: „Bundesvereinigung Evangelischer Tageseinrichtungen für Kinder“ und damit für den Aufbau eines Qualitätsmanagementsystems in Tageseinrichtungen für Kinder.
VETK steht für:“ Verband Evangelischer Tageseinrichtungen für Kinder“ in Berlin Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V.
Das Siegel wurde aufgelegt von: „Diakonisches Institut für Qualitätsentwicklung im Diakonischen Werk der EKD e.V.“
Nun sind wir alle sehr stolz, der erst 2. Kindergarten in unserer Region zu sein, dem dieses Gütesiegel vom VETK überreicht werden wird. Wir schafften dieses Ziel auf Anhieb! Allen die uns mithalfen, uns unterstützten, an uns glaubten, unseren herzlichsten Dank.
Die Jahresplanung für das Jahr 2015 stellten wir wieder auf unsere Webseite mit all den vielen geplanten Terminen. Gern laden wir Sie ein, uns „an diesem Ort“ zu besuchen.
Freuen dürfen die Kinder und wir Erwachsene uns auf die Verlängerung des Theaterprojektes bis Ende Februar 2015 mit Frau Rummel; nun für alle vier Gruppen. Die Theatermethodik kann auch auf die allerkleinsten Kinder im Alter von 1,5 bis 2,5 Jahren angewandt werden. Wie wir aus den Kinderkonferenzen, Gesprächen mit den Eltern hören und wir es selbst erleben, bereitet das Theaterspielen den Kindern große Freude und die sprachliche Entwicklung, die Phantasie und das Selbstwertgefühl der Kinder gehen mit großen Schritten voran.
An unserem Team Tag, dem 23.01.2015 werden auch wir als Begleiterinnen der Kinder in der Theatermethodik geschult, um damit zu arbeiten, wenn Frau Rummel nach Tübingen weiter zieht.
Folgende neue Projekte sind für die nächste Zeit geplant:
• Projekt „Spielplatz“: Die AG Spielplatz wird sich mit einem Vertreter von „Grün macht Schule“ im Januar treffen, um kreative Ideen für die Neugestaltung des Außengeländes zu entwickeln.
• Projekt „Lesebeutel“: Durch die finanzielle Unterstützung des Fördervereins konnten wir 18 Lesebeutel für die Kinder zusammenstellen. Diese sollen die Freude an Sprache, Geschichten und Wissen weiter fördern.
In jedem Beutel ist eine Lese-Überraschung: Bücher, Hörbücher, Filme oder anderes. Immer am Freitag können die Kinder so einen Beutel auswählen und für eine Woche mit nach Hause nehmen.
Mit dem Lesebeutel erlebt das Kind, wie viel Spaß man beim Vorlesen, Betrachten und Hören von Texten haben kann. Dabei sind die Eltern wichtige Partner für Ihre Kinder.
Im Lesebeutel gibt es ein Begleit-Heft mit einer kleinen Aufgabe für die Familie.

Lesebeutel2 Lesebeutel1

• Das Faschingsfest wird natürlich wieder ein Höhepunkt sein und steht unter dem Motto: „Wir laden ein zum Faschingsball“.
• Projekt: „Spielzeugfreie Zeit“: Wie in den vergangenen Jahren werden die Kinder auch in diesem Jahr in ihren Gruppenräumen, während der Fastenzeit, das „bewegliche“ Spielzeug ausräumen, um mit neuen, kreativen Ideen ihre Kindergartentage ohne Spielzeug zu gestalten. In den Kinderkonferenzen geben die Kinder den Gruppenerzieherinnen ihre Wünsche und Vorstellungen bekannt und sind in dieser besonderen Zeit die Gestalter*innen ihres Alltags.
• Die Mitglieder*innen des Fördervereins bereichern die Kindergartenzeit Ihrer Kinder immer wieder mit neuen Projekten. So etablierte sich ein monatlicher „Eltern-Kind-Treff“ im Garten, der vom Förderverein geplant und durchgeführt wird. Neue Infotafeln auf dem Gelände des Kindergartens sind geplant, sowie ein ganztägiger Sporttag in einer Sporthalle, wahrscheinlich mit der Unterstützung externer Sportvereine.

Ein letztes Wort:
Während eines Ausflugs kommen die Kinder an der Gedächtniskirche vorbei. Die Erzieherin erzählt den Kindern die Geschichte der Kirche, ………dass die Kirche im Krieg zerstört wurde und als Erinnerung daran stehen bleibt. Auf dem Rückweg kommen die Kinder wieder an der Kirche vorbei und die Erzieherin fragt nach dem Namen der Kirche. Ein Kind antwortet: „ Das ist die Vergissmeinnicht-Kirche.“ Lernen wir aus Vergangenem und gestalten mit dem Gelernten die Zukunft, auch unserer Kinder. Das wünsche ich uns, besonders in der heutigen Zeit.

Bis zum nächsten Mal, bleiben Sie gesund und gegrüßt.
Ihre Christiane Vogel

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